Häufig gestellte Fragen

Grundsätzliches (3)

Was versteht man eigentlich unter Homöopathie?

Die Homöopathie (von hómoios ‚gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie páthos ‚Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘; wörtlich also „ähnliches Leiden“). Das bedeutet – mit einfachen Worten erklärt -, dass ein Medikament (bei langer Einnahme) beim gesunden Menschen die Symptome hervorbringen kann, die der Kranke hat. Beim Kranken hingegen kann es diesen Zustand heilen.

Die Gemüsezwiebel verursacht tränende Augen und laufende Nase – einem Patienten, der sich mit diesen Symptomen herum quält, kann die Zwiebel (Allium cepa) helfen.

Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Schwerpunkt der Behandlung ist die Erstanamnese. Dabei handelt es sich um ein Gespräch, bei dem ich die Merkmale der Symptome erfasse und mir ein Bild von der Krankheit mache. Danach werte ich die Angaben aus und wähle das passende homöopathische Arzneimittel. Dieses sollte auf jeden Fall eine Reaktion des Organismus hervorrufen, der auf diesem Weg seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Die Wirksamkeit der Behandlung wird in einem Folgetermin überprüft. Ggf. muss ich den Fall neu überdenken und evtl. das Arzneimittel oder die Potenz dieses wechseln.

Was kostet eine homöopathische Behandlung bei mir?

Die Erstanamnese kostet 120 EUR (für Kinder unter 14 Jahren 70 EUR). Sie beinhaltet
  • ein Gespräch von ca. zwei Stunden Dauer
  • die Gesprächsauswertung durch mich
  • die Suche des passenden Medikaments
  • das Medikament selbst
  • einen Folgetermin (ca. 30 min) zur Auswertung des Behandlungserfolgs.
Weitere notwendige Folgetermine werden nach Dauer berechnet (40 EUR pro 30 min, Kinder 30 EUR). Eine Notfallbehandlung kostet 40 EUR. Diese konzentriert sich auf die Behandlung der aktuellen Symptome.

Weitere Fragen (6)

Darf ich Kaffee, Pfefferminztee und andere Genußmittel während der Behandlung zu mir nehmen?

Allgemein gilt: „Alles in Maßen“. Man sollte sicherlich nicht mit dem Kaffeetrinken  während einer Behandlung beginnen, aber sollte auch keine Askese treiben. Was paßt das paßt (hat mein Lehrer Dr.Peter Alex immer gesagt) und paßt auch zu meinen Erfahrungen.

Man hört viel von Erstverschlimmerung – was kann ich mir darunter vorstellen?

Es können die unterschiedlichsten Reaktionen auftreten. Es kann zu einer Verschlimmerung des Krankheitsgeschehens kommen. Dies sollte aber nur für kurze Zeit sein, danach sollte eine Besserung eintreten.

Was sind gute Reaktionen auf ein homöopathisches Mittel?

Es können die unterschiedlichsten Reaktionen auftreten. Alte Krankheiten können für kurze Zeit zurückkehren. Es kann eine Erkältung, ein Hautausschlag, Durchfall oder Ähnliches auftreten. Es kann aber auch ganz mild und kaum merklich einfach alles besser werden.

Schön, aber woher weiß ich, dass es durch das homöopathische Mittel und nicht einfach so weggegangen ist?

Am ehesten ist es in dem Fall zu merken, dass sich die Stimmung des Patienten bessert, er unternehmungslustiger wird. Manchmal sind die Beschwerden noch genauso da, aber der Patient ist optimistischer.

Wie kann etwas heilen, wo nichts drin ist?

Ein heißes Thema, dass immer wieder für Zündstoff sorgt, aber es gibt Erklärungsversuche aus der Quantenphysik und im Zusammenhang mit der Erforschung der Wasserzusammensetzung mit und ohne Wirkstoff, wobei sich die Photonen mit Wirkstoff anders verhalten als ohne (trotz vielfacher Potenzierung).

Muß ich wirklich alles preisgeben?

Grundsätzlich müssen Sie nur das erzählen, wozu Sie auch bereit sind. Alles andere ergibt sich von selbst.